Raffinierte URACA Hochdruckpumpen

für den Hydrocracking-Prozess

Waschwasserpumpen sind den Konstruktionsdaten nach zu schließen, eine der einfacheren Ausrüstung in der Raffinerie, und dennoch kommt diesen Maschinen eine große Bedeutung zu.

Schwefel- und Stickstoffverbindungen werden in der ersten Reaktorstufe durch Hydrierung in Schwefelwasserstoff und Ammoniak umgewandelt. Durch die Waschwassereinspritzung wird ein Großteil H2S und NH3 gelöst. Passiert dies nicht, oder in zu geringem Maße, blockiert NH3 die Funktion des Katalysators. Das Waschwasser löst zudem entstandenes Ammoniumhydrosulfid und verhindert so Korrosion, Ablagerungen und Verstopfungen in den Wärmetauscherrohren. Waschwasser ist deshalb existentiell für den Crack-Prozess. Fehlendes Waschwasser würde schon nach ca. 30 Minuten den Hydrocracking-Prozess stoppen.

URACA ist sich der daraus resultierenden Verantwortung bewusst und achtet bei der Dimensionierung von Waschwasserpumpen auf eine konservative Auslegung von Drehzahl und Plungergeschwindigkeit. Die in der API 674 genannten Grenzwerte sollen keinesfalls ausgereizt werden. Das ist neben der Materialwahl ein entscheidender Faktor, um die Kundenforderungen nach hoher Verfügbarkeit zu erfüllen.

URACA hat aus den Baureihen KD und P sowohl 3- als auch 5- Plungerpumpen weltweit in Raffinerien geliefert. Die Pumpen erfüllen die Kriterien nach API 674 und sonstigen internationalen Standards, welche für Installationen in Raffinerien üblich sind.

Die vom Kunden erwartete Verfügbarkeit wird einerseits durch eine entsprechende Maschinenauslegung und anderseits durch die konstruktive Ausführung erreicht. So hat beispielsweise die Type P5-80 eine in 6 Gleitlagern gelagerte Kurbelwelle, womit eine Durchbiegung praktisch verhindert wird. Stopfbuchsspülung und Plungerschmierung sorgen für lange Packungslebensdauer. Zusammen mit einem wartungsfreien Pulsationsdämpfer wird auch die Kundenforderung nach geringen Wartungs- und Servicekosten erfüllt.