API 674 und andere Regelwerke

für Pumpenaggregate

Die verschiedenen Anwendungen und zu fördernden Medien stellen die unterschiedlichsten Anforderungen an die eingesetzte Pumpentechnik. Für sichere Betriebsabläufe existieren zahlreiche Regelwerke und Normen, die es bei der Herstellung der Pumpen und der Realisierung der Anlagen einzuhalten gilt.

So hat beispielsweise das American Petroleum Institute (API), der Interessenverband der Öl- und Gasindustrie der USA, eine Vielzahl von technischen Richtlinien und Standards wie die API 674 erarbeitet. Ihr Einfluss geht weit über die Grenzen der USA hinaus.

Wichtige Regelwerke für Pumpenaggregate

Gängige einzuhaltende Regelwerke für Pumpenhersteller sind:

Die API 674 beinhaltet die Mindestanforderungen an Leistung, Konstruktion und Design oszillierender Verdrängerpumpen wie Plungerpumpen für den Einsatz in Bereichen wie der Öl-, Gas- und chemischen Industrie.

In der API 677 sind die Anforderungen an die eingesetzten Getriebe und ihre Dimensionierung beschrieben. Typische Anwendungen, für die dieser Standard verfasst wurde, sind Wasserpumpensysteme in Kühltürmen.

Die API 671 und API 610 stellt die Anforderungen an die Ausführung und das Design von Kupplungen zusammen. Deren Einhaltung soll den sicheren Betrieb der Maschinen über lange Zeiträume ermöglichen. Auch die langfristige Ersatzteilversorgung der Kupplungen soll durch die Norm sichergestellt werden.

Die API 614 beschreibt die Anforderungen an Schmierölsysteme. Der Standard beinhaltet unter anderem die Vorgaben für die Systemkomponenten sowie die Mess- und Kontrollsysteme.

In der API 670 sind die Anforderungen an die Machinery-Protection-Systeme (MPS) beschrieben. Die Systeme sorgen durch die Messung verschiedener Größen wie Vibrationen, Temperaturen und Rotationsgeschwindigkeiten für einen sicheren Betrieb der Maschinen.

Die API 520 und API 526 definieren Anforderungen an die prozessseitigen Sicherheitsventile in Anwendungen wie Raffinerien oder chemischen Prozessanlagen. Die Sicherheitsventile sollen die verwendeten Reaktoren und Behälter vor Überdruck schützen. Der Standard stellt hierfür die wichtigsten Vorgaben zusammen. Extern beheizte Behälter sind nicht Bestandteil der Normen.

Die API 676 beschreibt die Anforderungen an die nach dem Verdrängungsprinzip arbeitenden Schmierölpumpen in der Öl- und Gasindustrie.

Die National Electrical Manufacturers' Association (NEMA) und die International Electrotechnical Commission (IEC) haben zahlreiche Regelwerke und Standards für elektrische Antriebe erarbeitet. Diese stellen die Anforderungen an Elektromotoren zusammen, wie sie beispielsweise für den Antrieb von Pumpensystemen zum Einsatz kommen.

URACA kann im Design und in der Herstellung von Pumpenaggregaten alle gängigen Regelwerke der API, IEC oder NEMA berücksichtigen. Auch die gängigen Standards der Werkstoffauswahl wie NORSOK, STAMICARBON, NACE MR0175/0103 oder SHELL DEPs sind umsetzbar. Selbst Länderzulassungen wie SELO für China oder KGS/KOSHA für Korea stellen kein Problem für URACA-Produkte dar. Möchten Sie mehr zu diesem Thema erfahren, kontaktieren Sie URACA jetzt.